Zwei Straßen hinter meinem Hotel beginnt das Rotlichtviertel: Sexshops, Schwarzafrikaner und Araber, und die Nutten sitzen im Schaufenster. Und das in der anständigen Schweiz!
Ich bin erschüttert!!
Die 100 Seen-Tour. Der Blog zu meiner Fahrradtour durch die Schweiz und Frankreich. 1.300 km über Konstanz - Bregenz - Luzern - Bern - (Genf) - Grenoble - Gap - Sisteron - Aix-en-Provence - Saintes-Maries-de-la-Mer nach Montpellier.
Sonntag, 2. September 2012
Genf
Hm.
Ich hatte keine Vorstellung von Genf. Ich weiß nicht, wie ich es mir vorgestellt hätte. Aber auf jeden Fall anders...
Mein erster Eindruck: erstmal eine traumhafte Lage am Ende des Genfer Sees, dessen Wasser auch hier sehr klar und leicht gründlich ist. Eine hübsche Altstadt, prunkvolle Gebäude.
Der zweite Eindruck: Ein ziemlich merkwürdiges Publikum!
Es besteht einerseits aus Reichen und Neureichen: Gut gekleidete Damen und Herren, die Herren mit schicken Sakkos und dicken Uhren, die Damen mit viel zu großen Sonnenbrillen und Handtaschen aus Geschäften, in denen im Schaufenster keine Preise ausgezeichnet werden.
Dann Araber, die ihre verschleierten Frauen hinterherziehen, wo man anhand der Schuhe, der Armreifen und der Sonnenbrillen erahnen kann, dass da viel Geld dahintersteckt.
Dann aber auch Russen: die Männer unrasiert und mit viel Machogehabe, die Frauen meistens blond, viel zu stark geschminkt und nuttig gekleidet.
Und dann aber auch viel 'herumlungerndes' Volk: viele Osteuropäer, die Männer immer in Gruppen, mit Jogginganzügen. Einige Schwarzafrikaner. Einige Penner - so viel, wie ich in keiner anderen Stadt der Schweiz gesehen habe...
Touristen sieht man auch ein paar, aber interessanterweise kaum Mitteleuropäer und erst recht keine Schweizer.
Vielleicht liegt es daran, dass heute Sonntag ist: An einem Wochentag wäre die Stadt sicher auch mit 'normalen' Genfern voll, die ihren Geschäften nachgehen oder einkaufen. Aber so ist es eine ganz merkwürdige Zusammensetzung.
Ich hatte keine Vorstellung von Genf. Ich weiß nicht, wie ich es mir vorgestellt hätte. Aber auf jeden Fall anders...
Mein erster Eindruck: erstmal eine traumhafte Lage am Ende des Genfer Sees, dessen Wasser auch hier sehr klar und leicht gründlich ist. Eine hübsche Altstadt, prunkvolle Gebäude.
Der zweite Eindruck: Ein ziemlich merkwürdiges Publikum!
Es besteht einerseits aus Reichen und Neureichen: Gut gekleidete Damen und Herren, die Herren mit schicken Sakkos und dicken Uhren, die Damen mit viel zu großen Sonnenbrillen und Handtaschen aus Geschäften, in denen im Schaufenster keine Preise ausgezeichnet werden.
Dann Araber, die ihre verschleierten Frauen hinterherziehen, wo man anhand der Schuhe, der Armreifen und der Sonnenbrillen erahnen kann, dass da viel Geld dahintersteckt.
Dann aber auch Russen: die Männer unrasiert und mit viel Machogehabe, die Frauen meistens blond, viel zu stark geschminkt und nuttig gekleidet.
Und dann aber auch viel 'herumlungerndes' Volk: viele Osteuropäer, die Männer immer in Gruppen, mit Jogginganzügen. Einige Schwarzafrikaner. Einige Penner - so viel, wie ich in keiner anderen Stadt der Schweiz gesehen habe...
Touristen sieht man auch ein paar, aber interessanterweise kaum Mitteleuropäer und erst recht keine Schweizer.
Vielleicht liegt es daran, dass heute Sonntag ist: An einem Wochentag wäre die Stadt sicher auch mit 'normalen' Genfern voll, die ihren Geschäften nachgehen oder einkaufen. Aber so ist es eine ganz merkwürdige Zusammensetzung.
10. Tag: Lausanne-Genf, 65 km
Die Tour heute war recht abwechslungsreich.
Am Morgen heute am Sonntag war kaum ein Mensch auf der Straße. Entsprechend entspannend war die Fahrt. Außerdem verlief ein Großteil wieder auf einem offiziellen Schweizer Radweg und dementsprechend fernab von Straßen. Die Radwege in der Schweiz kann ich nur empfehlen: gut beschildert und gut ausgebaut. Ich werde sie in Frankreich vermissen.
Zunächst ging es mal am See, dann über Felder und oft durch bebautes Gebiet. Hier am See ist wirklich jeder cm irgendwie genutzt - brachliegende Flächen oder reine Natur gibt es nicht.
Einige Villen habe ich gesehen, aber bei weitem nicht so viele, wie ich gedacht hätte. Man merkt schon, dass es ein paar Reiche gibt: mal hab ich einen Ferrari gesehen, mal einen entsprechenden Golfplatz, mal Frauen mit teuren Riesen-Sonnenbrillen. Aber das hätte ich mir schlimmer vorgestellt. Man sieht genauso kleine Autos und siebziger-Jahre-Wohnblocks - wobei ich allerdings nicht weiß, was man dafür hier an Miete zahlt...
Am Schönsten waren ein paar kleine Weindörfer, die ihren mittelalterlichen Charme bewahrt haben.
Am Morgen heute am Sonntag war kaum ein Mensch auf der Straße. Entsprechend entspannend war die Fahrt. Außerdem verlief ein Großteil wieder auf einem offiziellen Schweizer Radweg und dementsprechend fernab von Straßen. Die Radwege in der Schweiz kann ich nur empfehlen: gut beschildert und gut ausgebaut. Ich werde sie in Frankreich vermissen.
Zunächst ging es mal am See, dann über Felder und oft durch bebautes Gebiet. Hier am See ist wirklich jeder cm irgendwie genutzt - brachliegende Flächen oder reine Natur gibt es nicht.
Einige Villen habe ich gesehen, aber bei weitem nicht so viele, wie ich gedacht hätte. Man merkt schon, dass es ein paar Reiche gibt: mal hab ich einen Ferrari gesehen, mal einen entsprechenden Golfplatz, mal Frauen mit teuren Riesen-Sonnenbrillen. Aber das hätte ich mir schlimmer vorgestellt. Man sieht genauso kleine Autos und siebziger-Jahre-Wohnblocks - wobei ich allerdings nicht weiß, was man dafür hier an Miete zahlt...
Am Schönsten waren ein paar kleine Weindörfer, die ihren mittelalterlichen Charme bewahrt haben.
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