Dienstag, 18. September 2012

Bereit zum Checkin

Vitrolles

In Vitrolles gibt es nichts Interessantes.

Wir sind in einem typischen Flughafenhotel. Wir sind nur deshalb hier, weil es von Montpellier zwar Flüge nach Deutschland gibt, aber entweder mit Ryanair nach Hahn spätabends - was für mich das Problem gegeben hätte, dass ich dann noch in Hahn hätte übernachten müssen und von dort aus nur sehr schlecht, wenn überhaupt, nach Darmstadt gekommen wäre.

Flüge mit der Lufthansa hätte es auch gegeben, aber nur nach München. Aber da dies kleine Maschinen sind, nehmen diese keine Fahrräder mit. Also auch keine Alternative.

Dann gibt es noch Flüge über Paris nach Deutschland, das aber mit Flughafenwechsel Orly - Charles de Gaulle. Also auch nichts für mich und mein Fahrrad.

So blieb Vitrolles. Ein einziges Gewerbe- und Industriegebiet.

Montpellier - Vitrolles

Heute musste ich von Montpellier zum Flughafen Marseille. Das heißt: mit Sack und Pack und Fahrrad von Lattes erst mal mit der Straßenbahn zum Bahnhof in Montpellier, dann mit dem Zug nach Vitrolles / Aeroport de Marseille, mit Umsteigen in Avignon. Dann in ein dortiges Hotel.

Fahrrad im Zug mitnehmen ist immer ein Abenteuer - und im Ausland noch mehr. Es gibt Fahrradabteile in den französischen Zügen, aber die sind schlecht gekennzeichnet und die Züge waren voll.

Wie auch immer: es hat ganz gut geklappt.

In Vitrolles musste ich dann noch einen Baumarkt suchen und anschließend das Fahrrad für den Flug verpacken.

Das war eine größere Sache, denn diese Gegend ist absolut auf Autofahrer ausgelegt: Einkaufszentren und Gewerbegebiete, Schnellstraßen und Lkws, große Kreisel und Autobahnen...

Nix für mich. Ist halt Großraum Marseille.