Dienstag, 11. September 2012

"Marriage homosexuel" - momentan heiß diskutiert in Frankreich

-1 m: unter dem Meeresspiegel

Istres

Zu Istres kann ich nicht viel sagen. Ich hab nicht viel davon gesehen. Nachdem das erste Hotel, in dem ich gefragt habe, ausgebucht war, das zweite wegen Renovierung geschlossen hatte, das dritte ausgebucht und das vierte gar kein Hotel mehr war, bin ich in einen ibis-Hotel gelandet, das 3 km außerhalb an der Schnellstraße liegt. Und ich hatte dann keine Lust mehr, nochmal in den Ort zu laufen, den ich eh nur ausgewählt habe, weil er auf dem Weg in die Camargue liegt - und nicht weil er besonders attraktiv ist.

Das Bild zeigt den Ausblick aus dem Hotelfenster...

Laut Navigationsgerät bin ich hier übrigens nur 1 m über dem Meeresspiegel (auf dem Parkplatz - im Zimmer sind es 14 m). Hier ist es absolut flach.

Morgen wird es trotzdem anstrengend: ich will auf Feldwegen und auf einem Deich durch die Camargue bis Saintes-Maries-de-la-mer - gegen den Wind und von Schnaken verfolgt...

See Nr. 20: Etang de Berre

19. Tag: Aix-en-Provence - Istres

Die Etappe war heute dreigeteilt.

Zunächst ging es aus Aix heraus. Der Bewuchs war nun deutlich mediteraner geworden: Kiefernwälder bestimmten das Bild. Gelegentlich gab es nochmal ein schönes Gehöft. Die Straße war recht stark befahren.

Dann kam ich an den Etang de Berre, der größte See Südfrankreichs. Hier ging es eine Zeitlang durch Industriegebiete. Nicht sonderlich attraktiv.
Interessant war es, ein Wasserflugzeug auf dem See landen und wieder starten zu sehen.

Erst im weiteren Verlauf wurde es schöner: es gab eine schöne Küstenstraße mit schönen, alten Kiefern und tollen Ausblicken auf den See.

Die Gegend an sich ist nicht unattraktiv, aber touristisch ziemlich unerschlossen. Es wirkt auf mich wie eine Fahrt durch die Ostslowakei wo die Menschen noch nicht gemerkt haben, dass man eigentlich sehr viel mehr machen kann.

Also, Raucher sind schon eine komische Spezies

Heute hatte ich wieder ein Hotel mit Innenhof. Um halb 8 saß dort eine Frau zwischen vierzig und fünfzig aus Spanien - die Zigarette schon vor dem Frühstück in der Hand - aber mit solch einem (Raucher-)Husten, dass man Angst haben musste, dass ihr gleich die Zigarette aus der Hand fliegt - was schon aus Brandschutzgesichtspunkten höchst bedenklich gewesen wäre...

Abendessen